[SuB-Kolumne] „Die Angst vor der Reduzierung“

SuB-Kolumne

Hallo lieber Leser und SuB-Besitzer. 🙂 Heute möchte ich über ein Thema reden, das wirklich jeder SuB kennt! Und wirklich jeder SuB fürchtet sich davor: Ich spreche von der Reduzierung des SuBs durch den Besitzer. Egal ob dies durch Kauf-Verbote, Challenges oder Aussortieren erfolgt, es ist eine schlimme Situation für jeden SuB. Natürlich möchten wir SuBs nicht, dass sich unendliche viele Leichen in unseren Gefilden befinden. Genauso möchten wir aber auch nicht, dass aus uns kein richtiger Stapel entsteht, wenn man unsere Schätze übereinander legt.

Wir SuBs sind ja ganz und gar für unsere Besitzer da: Wir hüten die ungelesenen Bücher, beruhigen sie, wenn sie nicht sofort gelesen werden und bieten eine unglaubliche Lese-Auswahl. In einigen SuB-Gefilden befinden sich nicht nur viele verschiedene Genres, sondern auch ganze Reihen, so dass wir SuBs durchweg Lesespaß und vor allem Lesegenuss garantieren können.

Nun stellt euch doch aber vor, liebe Leser, dass wir reduziert werden, winzig und kaum mehr als ein Hauch Buch und Geschichte! Wie sollen wir da unsere Aufgabe der Leseauswahl und des Lesegenusses erfüllen? Wir sollen wir die Augen der Besitzer leuchten lassen und wie Vorfreude auf all die Geschichten wecken, die noch ungelesen sind? Richtig, es ist unmöglich.

Und dann käme der Super-GAU und plötzlich ist aus anderen Gründen (privater und höherer Natur) es für unseren Besitzer nicht mehr möglich, neue Bücher zu besorgen. Da steht der Leser da und hat nichts mehr zum Lesen! Unglaublich schnell würde es Entzugserscheinungen geben: Zittern, Lesehunger und Langeweile! So etwas würde nicht passieren, wenn es einen gut genährten SuB mit der richtigen Dicke im Hause gibt. Je nach Lesetempo und Platz darf er auch gerne Dreistellig sein. 😉

Ich weiß nicht, wie es euch geht, liebe Leser, aber mir würden die Stapel schlottern und der kalte Angstschweiß ausbrechen, wenn ich weniger als 30 Bücher mein Eigen nennen würde! Und glaubt mir, jeder SuB hat davor Angst und jeder SuB würde darunter leiden, vor allem, wenn er mal viel größer war. Eine extreme Reduzierung ist das Schlimmste, was einem SuB passieren kann. Gegen ein bisschen Reduzieren ist ja nichts zu sagen, aber bitte nicht so extrem, dass der SuB nur noch ein Stäpelchen im Zimmer ist.

 

Also, lasst es euch von einem Kenner gesagt sein: Jeder SuB hat Angst vor der Reduzierung, wirklich jeder, egal, was er euch ins Ohr flüstert, wenn ihr mal wieder SuB-Abbau plant…

8 comments on “[SuB-Kolumne] „Die Angst vor der Reduzierung“

  1. Hallo Anna,

    willst du damit das Gewissen deiner Leser oder dein eigenes beruhigen? 😀 Der SuB fühlt sich hier recht wohl, er gedeiht prächtig und wird monatlich fetter, obwohl ich ihn schon auf Diät gesetzt habe. Und man stelle sich vor, ich würde nicht mehr auf seine Linie achten – dann bräuchte es eine Lesekur!

    Liebe Grüße,
    Nicole

    1. Hey Nicole,

      ich beruhige hier keine Gewissen, sondern sage nur, wie sich ein SuB fühlt bzw. gebe das weiter. 😀 Und das unser SuB Angst hat, dass er mal soweit reduziert wird, dass es ihn nicht mehr gibt, ist ja verständlich. 😉 🙂

      Ein SuB sollte ein ausgewogenes Gewicht haben, das merke ich selber ja auch und er freut sich auf, wenn er mal etwas dünner wird, aber er will nicht in den zweistelligen Bereich rücken. 😀

      Kaufst du so viele neue Bücher oder wieso wird er immer fetter`?

      Liebe Grüße,
      Anna

  2. Hallo Anna,

    ich habe mir gerade alle deine Beiträge der SuB-Kolumne durchgelesen und finde deinen SuB sehr sympathisch und er ist ja wirklich herzensgut.

    Ich habe ein dünnes Exemplar von gerade 30 Büchern, hätte ihn aber gern noch dürrer, bei etwa 10. Denn ich möchte unbedingt ohne schlechtes Gewissen in die Bücherei stiefeln und alles mitnehmen können, was mich ansatzweise interessiert. Wenn ich jetzt noch 30 wunderschöne, makellose gekaufte Bücher liegen habe, was werden sie dann von mir denken, wenn ich trotzdem abgegriffene Bücher bevorzuge? Das könnte ich nicht mit mir vereinbaren 🙂

    LG Anni

    1. Hallo Anni,

      oh super, da freut sich mein SuB, wenn er als sympatisch bezeichnet wird. 🙂 Er wackelt dann immer mit seinen Stapeln. ^^

      Na ja, auf meinem SuB sind ja nicht nur neue Bücher, sondern auch ältere bzw. gebrauchte und dadurch ist es okay, wenn die neuen Bücher da ebenfalls drin liegen.

      Ich bin aber gerade am großen Aussortieren, da ich einfach merke, dass sich mein Lesegeschmack mal wieder geändert hat… 🙂

      Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß mit deinem SuB und der SuB-Kolumne,
      Anna

  3. Liebe Anna, lieber SuB,

    wie gerne spickle ich eure Kolumne und verfasse anschließend einen lobenden Kommentar – stets mit deinem Lächeln. Dein sprechender SuB, Anna, ist derart trollig und herzig, sodass ich hoffe, er möge niemals spindeldürr werden. Schließlich benötigt er ausreichend Kraft zum Verfassen der Kolumnen! Mein SuB (der eigentlich keiner ist, da es sich die Neuankömmliche schon mal zwischen den alten Hasen gemütlich machen dürfen) hat zwar sein Idealgewicht noch nicht erreicht, aber für die kalte Jahreszeit mit ihren gemütlichen Leseabende darf’s gerne etwas mehr auf den Hüften sein. 😉

    Liebe Grüße, K.

    1. Hallo du,

      schön wieder von dir zu lesen. 🙂 Mein SuB freut sich über treue Leser und jedes Lob! 🙂 Er hat heute etwas Diät gemacht und wurde etwas erleichtert – aber damit fühlt er sich sehr wohl und ist ja immer noch gut gefüttert. 😀 Und ja, die kalte Jahreszeit verlangt nach dicken SuBs und noch dickeren Büchern, da bin ich ganz bei dir. 😀

      Liebe Grüße,
      Anna

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